6 hilfreiche Tipps für Ihren Familienurlaub


1. Für Familien: All-inklusive
Von Anfang an ist ziemlich klar, wie hoch die Ferienkosten ausfallen werden, die hohe Nebenkostenabrechnung am Ende entfällt. Mit Blick auf Familien haben mehrere Reiseveranstalter ihr All-inclusive-Programm auf die Mittelmeerregion ausgeweitet und auf Kinder abgestimmt.

Wer Urlaub mit Kindern macht ist stärker an die Hotelanlage gebunden. Zudem legen Familien Wert auf finanzielle Planungssicherheit. Die zahllosen Getränkewünsche der Kinder wirken sich nicht negativ auf die Kasse aus. Vor der Buchung ist aber ein genaues Studieren der Kataloge gefragt, da All-inclusive nicht an allen Orten das Gleiche bedeutet.


2. Familienurlaub rechtzeitig buchen
Familienurlaub ist ziemlich kostspielig. Sie sollten sich aber nicht zu viel Zeit mit der Buchung lassen, denn das Angebot an Frühbucherrabatten ist sehr groß. Wichtig ist es, frühzeitig zu klären, wohin die Reise gehen soll, ob Kinder-Betreuung nötig ist, ob Halbpension genügt oder ein All-inclusive-Angebot gewünscht wird.

Übrigens: Bei der Planung sollten kleine Kinder zwar ihre Wünsche äußern dürfen und ältere Kinder ab 10 Jahren auch mitreden, aber die Entscheidung sollten die Eltern allein treffen. Natürlich stets unter dem Motto: Wenn die Kinder zufrieden sind, können auch Erwachsene entspannt Urlaub machen.


3. Kinderclubs - Darauf müssen Sie achten
Haben alle Kinderclubs des gewählten Anbieters einen einheitlichen Standard? Oft sind bestimmte Anlagen für Kinder geeignet, andere weniger. Fordern Sie detaillierte Angaben! Erkundigen Sie sich nach der Ausstattung, Sport- und Spielangebot: Spielplatz, Kinderdisco, Wettbewerbe, eigenes Kinderessen, Trendsport etc.

Ganz wichtig: Wo sind die Altersgrenzen? Oft werden die Kinder erst ab drei oder vier Jahren betreut. Wenige Clubs bieten auch Programme für jüngere Kinder. Sind die Mitarbeiter genügend geschult? Wie sind die offiziellen Öffnungszeiten? Können die Kinder nur stundenweise abgegeben werden? Existiert ein Ganztages-Programm? Zudem sollten Sie klären, wieviele Mitarbeiter sich um die Kinder kümmern.


4. Fliegen mit Kindern
Für Säuglinge sind Flüge wegen der Druckschwankungen nicht ungefährlich. Aus diesem Grund dürfen erkältete Babys zwingend nicht fliegen. Wenn Sie zum allerersten Mal mit Ihren Kindern ein Flugzeug besteigen, sollten Sie unbedingt den Flug mit Ihren Kindern besprechen, um Ängste abzubauen.

Zeigen Sie den Kindern in aller Ruhe die Abflughalle. Vor allem Eltern, die selber Flugangst haben, sollten Ihre Reise genaustens vorbereiten, denn Kinder passen sich schnell ihren Eltern an. Zum Druckausgleich Kaugummi, Bonbons oder Brot zum Kauen mitnehmen.

In grossen Flugzeugen ist die erste Reihe hinter den Trennwänden als Eltern-Kind-Reihe reserviert. Lassen Sie die kleinen Kinder am Fenster sitzen, denn das ist für die Kids viel spannender. Die Plätze direkt bei den Notausgängen sind für Kinder verboten. Bei neuen Maschinen ist in einer der Toiletten ein Wickeltisch vorhanden. Wenn im Notfall die Sauerstoffmasken herunterfallen, setzen Sie sich immer zuerst die Maske auf. Mit Eltern, welche ohnmächtig sind, ist dem Kind nicht geholfen.


5. Reisevorbereitungen mit den Kindern
Stecken Sie Ihren Nachwuchs in luftige Kleidung, bei der nichts drückt und beengt. Wickelzeug sollte griffbereit im Wagen liegen. Größere Kinder trinken am besten Saft, die Kleinen nehmen die Babyflasche. Ein weiches Handtuch oder ein Kissen dient als Schlafunterlage. Sonnenschutzrollos sind im Fachhandel zu kaufen.

Am Günstigsten ist es, wenn die Kinder schlafen, denn so lassen sich Probleme beim Start leicht vermeiden. Für die kleineren Kinder nimmt man am Besten die Lieblingstiere und natürlich den Schnuller mit. Für ältere Kinder sind Gesellschaftsspiele wie Karten oder Master-Mind ideal.


6. Kinder im Auto - ein paar Tipps
Wichtig ist bei der Beschäftigung, dass der Nachwuchs nicht allzulange vom Hinausschauen abgehalten wird. Sonst ist die Übelkeit vorprogrammiert. Bilder- und Lesebücher sind daher nicht zu empfehlen. Um zu vermeiden, dass den Kids schlecht wird, sollten Sie gleichmäßig fahren, ruckhaftes Anfahren und Abbremsen vermeiden und vor Kurven rechtzeitig den Fuß vom Gaspedal nehmen.

Rauchen Sie nicht und vermeiden Sie Zugluft. Laute Radiomusik ist nichts spezielles für sensible Kinderohren. Wichtig: Unbedingt Reisezäpfchen und Kaugummis gegen Übelkeit mitnehmen. Um Ungeduld einen Riegel vorzuschieben, sollten Sie Ihrem Kind schon vor der Fahrt mitteilen, wie lange die Reise dauern wird. Dann hat das Kind ein Ziel vor Augen. Wenn 2 Erwachsene mitfahren, kann der eine hinten sitzen und sich mit den Kindern beschäftigen.

Kinder immer auf der ganzen Strecke anschnallen und die Kindersicherung einschalten. Legen Sie jede Stunde eine Pause ein. Lassen Sie Kinder nicht alleine im Auto zurück.