10 hilfreiche Tipps für Ihren Flug
1. Tipps für Ihre Lastminute Buchung
Achtung. Nicht jede Lastminte-Buchung ist ein Hit. Deshalb hier 4 wichtige Regeln dazu:
Lastminute-Reisen werden frühestens 14 Tage vor Abflugstermin jeweils angeboten.
Lastminute-Angebote sollten je nach Saison und Zielort zwischen 10 und 50 Prozent billiger als Katalogpreise sein. Jeweils immer vor der Buchung die Katalogpreise prüfen und vergleichen.
Der Hotelname sollte auch bei Lastminute-Reisen feststehen. Bei undurchsichtigen Informationen wie zum Beispiel. "schönes Hotel im Süden" ist grösste Vorsicht geboten.
Auch bei Lastminute-Reisen schützt das Reisevertragsrecht. Beschriebene Durchführung und Qualität müssen vom Veranstalter eingehalten werden.
Beachten Sie weitere Tipps:
Bei kurzfristigen Buchungen betragen die Stornokosten in der Regel 100 Prozent. Deshalb sind Sie gut beraten gleich bei der Buchung eine Reiserücktrittskosten-Versicherung abschließen.
Da die Preisunterschiede in den Katalogen meist gross sind, kann ein reduziertes Lastminute-Angebot trotzdem teurer sein, als der normale Katalogpreis eines günstigen Veanstalters.
Sie sollten unbedingt die Preise vergleichen!
Die besten Chancen auf Lastminute-Angebote hat man außerhalb der Ferienzeiten. Ebenso an Brückentagen sowie bei Abflug innerhalb der Woche und nicht am Wochenende.
Je flexibler Sie bezüglich dem Termin, Abflughafen und Reiseziel sind, desto größer die Ersparnis. Kinderermäßigungen gibt es bei Lastminute meist nicht.
Deshalb sind Familien mit einer frühzeitigen Katalog-Buchung besser beraten - vor allem dann, wenn sie in den Schulferien verreisen möchten.
Bei Fernreisen in die Tropen sollten Sie unbedingt auf einen genügenden Impfschutz achten. Mittlerweile kann man viele Impfungen auch kurzfristig vornehmen -
von heut auf morgen ist jedoch nicht möglich. Außerdem müssen Sie prüfen, ob Ihr Reisepass noch gültig ist. Falls Sie die gebuchte Lastminute-Reise aus diesem Grund nicht antreten können,
ist das Ihr Pech.
2. Billigflieger
Das Motto lautet: "Niedrige Preise - keine Extras". Keine Getränke resp. kein Essen nach dem Start.
Das Lächeln der Stewardess gibt es gratis, sonst nichts.
Ziel ist, so wenig Unkosten wie nur möglich zu verursachen, um die Preise entsprechend tief halten zu können.
Deshalb werden die Flüge nur über das Internet oder einen Callcenter verkauft. Tickets werden nicht ausgestellt, sondern nur Buchungsnummern vergeben.
Die meisten Billigfluglinien starten von kleinen Flughäfen, wo die Gebühren für Start, Landung, Service und Unterhalt enorm preiswerter sind.
Außerdem wird nur ein Flugzeugtyp mit einer Wartungs-Crew verwendet. Die Sicherheit kommt dabei jedoch keinesfalls zu kurz.
Für den Reisenden gilt folgendes: Je eher er bucht, desto günstiger der Preis. Außerdem sind die Tarife innerhalb der Woche billiger als am Wochenende.
3. Vielflieger-Programm
Der günstigste Flug ist der sogenannte Freiflug. Doch nur wer bei den Vielfliegerprogrammen viele Meilen oder Punkte sammelt, kann gratis jetten.
Das Konzept funktioniert bei jeder Fluggesellschaft nach fast dem gleichen Prinzip: Der Kunde meldet sich gratis an und erhält eine vorläufige Kundenkarte,
die nach den ersten Flügen gegen die endgültige Karte eingetauscht wird. Doch wie funktioniert das Sammeln von Meilen oder Punkten auf einem "Konto"?
Bei einer Flugbuchung gibt der Kunde dazu seine Vielflieger-Nummer an oder legt beim Check-In seine Kundenkarte vor.
Die Meilen werden gutgeschrieben: Dazu den Passagier-Coupon des Flugscheines der betreffenden Fluggesellschaft schicken.
Viele Airlines haben als Partner Autovermietungen und Hotels, bei denen man ebenfalls Meilen resp. Punkte sammeln kann.
Auch hier muss man die Kundenkarte vorlegen, für Sonderraten gibt es keine Meilen. Die gesammelten Meilen/Punkte werden bei einer bestimmten Anzahl
gegen Flugtickets eingetauscht. Mit dem Einlösen muss man sich jedoch beeilen, denn die Meilen verfallen nach einiger Zeit.
4. Stopover Programme
Das Prinzip der Stopover-Programme ist schnell erklärt. Mit den günstigen Hotelraten versucht die Airline, Passagiere in ihr Flugzeug zu locken.
Denn Hotel und Flug gibt's nur im Doppelpack. Oft sind Frühstück und Transfers im Preis enthalten, außerdem werden Stadtrundfahrten,
Mietwagen und Rundreisen angeboten - und das nicht nur in der Heimat der Airline.
5. Upgrading
Vielflieger haben es besondersgut. Wenn sie Meilen gesammelt haben, können sie die Bonuspunkte meistens beim nächsten Flug gegen eine Höherstufung in eine bessere Klasse eintauschen.
Doch hat man auch als "Nur-Wenigflieger" Chancen auf ein kostenloses Upgrading? Ja, das hat man. Es muss jedoch gut geplant sein.
Ein kostenloses Upgrading ist nur dann möglich, wenn die Airline ihre Maschine überbucht hat. Das passiert besonders häufig während der Hauptsaison und in den Schulferien.
Entschieden wird über Upgrades erst kurz vor dem Abflug am Gate. Wer also erst knapp vor Abflug am Gate erscheint, hat gute Karten, riskiert aber auch, gar nicht mehr mitgenommen zu werden.
Uebliche Entscheidungskriterien:
Das Auge entscheidet im Allgemeinen mit: Deshalb haben Männer im Anzug und Frauen im Kostüm gute Chancen.
Vielflieger und Statuskunden werden sicher bevorzugt.
Für Passagiere mit Billigticket sieht es schlecht aus.
Legen Sie sich eine gute Geschichte parat: Geburtstag, Flitterwochen oder Platzangst.
Wer ein Special Meal bestellt hat, hat keine guten Karten.
Allein Reisende haben die allerbesten Upgrade Chancen, Gruppen und Familien die Schlechtesten.
Manchmal wird bei überbuchten Flügen angefragt, ob nicht jemand eine spätere Maschine nehmen kann.
Melden Sie sich, und machen Sie ein Upgrade zur Bedingung. Eine finanzielle Entschädigung müssen die Airlines obendrein zahlen.
6. Vor dem Flug - Koffer packen
Ein paar Tipps zum Packen:
Beschränken Sie sich auf eine Basis Garderobe in ein oder zwei Grundfarben. So ist alles mit allem kombinierbar.
Gewicht bitte beachten: In der Economy-Klasse in der Regel 20 kg, bei Langstreckenflügen bis 32 kg.
Familien und Paare packen ihre Koffer vorteilshaft gemischt. Geht ein Koffer verloren, sind trotzdem alle Reisenden versorgt.
Falls ein verlorener Koffer nachgesendet werden muss, ist es ratsam, ein Namensschild mit der Heim- und Urlaubsadresse gut sichtbar anzubringen.
Da viele Koffer gleich aussehen und bei der Ankunft auf dem Gepäck Rollband nicht ohne weiteres unterschieden werden können, ist eine individuelle, gut sichtbare Kennzeichnung empfehlenswert.
7. Flugangst Seminare
Bei manchen Passagieren setzen über den Wolken Panikattacken und Platzangst ein, das Herz rast wie wild. Jeder vierte Flugzeug-Passagier leidet unter Flugangst.
Die Gründe sind vielfältig: Höhenangst, Klaustrophobie, Bedenken oder auch böse Erfahrungen wie Turbulenzen in einem Gewitter oder eine nicht
vorhergesehene Zwischenlandung aus technischen Gründen können der Auslöser sein.
Die Hinweise auf Notausgänge und Sauerstoffmasken vor dem Start werden dagegen
als direktes Zeichen darauf interpretiert, dass Fliegen eine gefährliche Sache ist. Alkohol und Beruhigungsmittel sind jedoch nicht die gute Lösung.
Zuviele Promille lassen den Leidtragenden oft aggressiv werden, Medikamente können vor allem bei Vielfliegern zur Gewöhnung führen.
Die bessere Alternative sind Seminare gegen Flugangst. Im Auftrag der Lufthansa führt die Agentur Texter-Millott bereits seit 1981 diesbezüglich Kurse durch.
Sie dauern zwei Tage, werden in Gruppen von 8 bis 12 Personen durchgeführt.
Ziel ist es, den Betroffenen Vertrauen einzuflößen und sie mental zu stärken, dass sie ihre Panik kontrollieren können. Zwar machen viele, trotz der Vorbereitungen,
zunächst nur zögernd den Trainingsflug mit, doch nachher ist das Seminar meist von dauerhaftem Erfolg. Auch noch nach 5 Jahren unternehmen fast 90 Prozent der Kursteilnehmer Flugreisen,
knapp 50% haben ihre Flugangst ganz verloren.
8. Parkieren am Flughafen
Parkt man sein Auto längere Zeit am Flughafen, kann der Urlaub schnell teuer werden. Damit das Parken nicht teurer wird als der Flug, sollte man sich bereits im
Vorfeld über die Parkgebühren informieren und bei der Planung auch an andere Anreisemöglichkeiten denken.
Generell gilt: Die Plätze sind umso teurer, je näher sie am Terminal liegen und je besser sie ausgestattet sind.
9. Verpflegung an Board
Die meisten Flugreisenden wissen nicht, dass Sie das Recht haben bei allen Fluggesellschaften auf internationalen Flügen ein Sonderessen zu bestellen - und das kostenlos.
Wichtig ist, dass das Menü im Voraus bestellt wird. An Bord kann der Sonderwunsch aus logistischen Gründen nicht mehr erfüllt werden.
Die Sondermahlzeiten an Bord wurden aus religiösen Gründen eingeführt. Z.B. essen Moslems weder Schwein noch Wild und dürfen auch keinen Alkohol trinken.
Viele Fluggäste sind wegen gesundheitlicher Probleme auf diabetische oder cholesterinarme Kost angewiesen. Zu den ernährungsphysiologischen Mahlzeiten zählen
alle vegetarischen Essen sowie Rohkost.
Unser Tipp für alle, die gern vegetarisch essen: Das asiatisch vegetarische Essen ist meist viel besser als das europäisch vegetarische Essen.
10. Flugscheinkunde
Selbst für manche Vielflieger ist der Flugschein schwierig zu verstehen. Wegen der vielen Abkürzungen und englischen Begriffe findet man sehr oft die wichtigsten
Informationen nicht: Flugstrecke, -datum und -zeit. Diese sind übrigens auf fast allen Flugscheinen grün markiert.
Die am meisten verbreitete Ticketversion ist der ATB-Flugschein. Der ATB ist computerlesbar und Sie erhalten nach dem Check-In den rechten schmalen Abschnitt als Bordkarte zurück.
Zusätzlich gibt es das elektronische Ticket ETIX und den TAT (Transitional Automated Ticket, einen dünnen, fast pergamentartigen Flugschein, der aus mehreren Seiten besteht).